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Meine Liebe zum Tschechoslowakischen Wolfshund

Zum Tschechoslowakischen Wolfshund kam ich über einen Hinweis: «Schau mal, das sind tolle Hunde!»

Seither hat mich der Tschechoslowakische Wolfshund fasziniert. Recherchieren, lesen und sehr viel nachdenken «Kann ich das, will ich solch einen Hund und kann ich diesem Wesen das bieten, was es braucht?» Und so kam es, wies kommen musste …

Nachdem ich meine geliebte Bergamaskerhündin im Januar 2009 einschläfern lassen musste, stellte ich schnell fest: Ohne Hund geht es nicht! Und weil mir bewusst war, dass ein solcher Hund, der TWH, meine gesamte Aufmerksamkeit, meine geistige wie auch körperliche Beweglichkeit braucht, wusste ich: Jetzt oder nie! Später bin ich vielleicht zu alt!

So kam ich zu meinem ersten Tschechoslowakischen Wolfshund und zum Wengerhof, wo genau zu dieser Zeit Welpen angeboten wurden.

Vom Zuchtwart des SCTW wurde ich auf Herz und Nieren geprüft und bestens darauf vorbereitet, einen Vertreter dieser ursprünglichen Hunderasse bei uns aufzunehmen.

Idefix vom Wengerhof

idefix_als_welpe

Idefix kam zu uns und mein Leben ist nicht mehr, wie es zuvor war! Ich bin diesem Hund, der Faszination eines solch ursprünglichen Wesens, sofort erlegen!

Ich lernte – gezwungen durch die diversen Ansprüche des kleinen Rüden – viel, sehr viel! Ich las Bücher über Wölfe, Hundeerziehung und fand ein faszinierendes Gebiet, in dem ich mich begeistert weiterbilde, Wissen erforsche und auch mit einer guten Portion «Bauchgefühl» mit meinem Hund unterwegs bin.

Irgendwann merkte ich: Mein Rüde ist einfach nicht ausgelastet. So geht es vielen Besitzern von Tschechoslowakischen Wolfshunden: Sie sind aufgrund ihrer sozialen Bedürfnisse einfach keine wahren Einzelhunde. Nicht, dass es unmöglich wäre, sie einzeln zu halten. Keinesfalls! Aber im Rudel – auch wenn es klein ist –, fühlen sie sich einfach wohler.

Wohl einfach deshalb, weil ich durch den Züchter von Idefix auf die Idee kam, liess ich diesen ankören ... und wie es so geht: Man überlegt sich, selber diese unglaublichen Tiere zu züchten. Was es dazu braucht ist klar – eine Rudelvergrösserung!

Evita von Keschla

evita_als_welpin

Ganz unverhofft verguckte ich mich übers Internet anhand eines Fotos in die kleine Hündin Evita. Ihr Gesichtsausdruck auf dem Foto hatte mich irgendwie berührt und ich wagte es, bei der Zuchtstätte anzufragen, um mir Evita einmal anzusehen.

Wagen deshalb, weil ich Angst davor hatte, mein Herz an sie zu verlieren. Vom ersten Moment an war es klar: Verloren! Sie war es, definitiv: meine Hündin!

Nachdem ich auch von dieser Zuchtstätte auf Herz und Nieren geprüft wurde und die kleine Hündin mich grosszügigerweise akzeptiert hatte (das war noch nicht mal so einfach, denn Evita weiss, was sie will und sucht sich ihre Leute selber aus), die logische Konsequenz: mich noch intensiver mit diesen Hunden auseinander setzen und eine eigene Zuchtstätte aufbauen.

Ayasha Atius Tirawa

Wie kam ich dazu, mir einen dritten Hund anzuschaffen?

Es ist ein unglaubliches Gefühl, wenn man bemerkt, dass diese Hunderasse – die Tschechoslowakischen Wolfshunde – einen total einnehmen. Sie machen einen unfähig für andere Rassen, es ist einfach faszinierend.

Wie es so kam, hatte eine liebe Freundin Welpen und postete fleissig Fotos von ihrem A-Wurf. Sieben Wochen lang hielt ich es aus, danach war ich «hin und weg».

ayasha_als_welpin

Ehrlich, wer kann dieser obersüssen Maus widerstehen? Also ich konnte nicht – ich fragte die Züchterin an, wie sie denn so sei. Sie meinte: «einfach toll», worauf ich spontan zusagte, Ayasha zu uns zu nehmen.

Ich bin noch heute froh, dass ich sofort Feuer und Flamme war, denn am nächsten Tag rief mich die Zuchtstätte an, ob ich sie wirklich haben wolle, es gebe eine andere Anfrage. Ich bestätigte und nur eine Woche später holten wir Ayasha zu uns.

Unsere beiden erwachsenen Hunde akzeptierten Ayasha sofort und nahmen sie unter ihre Fittiche.

Heute ist Ayasha eine geniale Hündin, sehr schön, gesund und ausgesprochen alltagskompatibel: Sie kommt mit allem und jedem klar – eine grossartige Vertreterin ihrer Rasse, klug, freundlich und arbeitsfreudig.


Am 18. und 19. Dezember 2016 haben Ayasha und Evita zu unserer grossen Freude geworfen. Eine spannende Zeit mit den erwachsenen Hunden und den vielen Welpen!

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Unsere Ayasha Atius Tirawa hat am 3.8.2018 erneut geworfen

Im 2018 haben wir unsere Ayasha Atius Tirawa erneut verpaaren lassen, diesmal mit Budulínek z Molu Es. Er ist World Champion 2017 in der Gebrauchshundeklasse und läuft ausserdem IPO 3.

Wir freuen sehr über die Geburt der Hündin und ihrer vier Brüder (C-Wurf)!

Fotos und Videos finden Sie auf unserer Facebook-Seite.


 

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Andrea Zähner | Grossackerstrasse 43 | 8152 Opfikon | +41 44 810 29 49 | E-Mail
 
August 2018